Sonntag, 24. Juli 2016

Waternish Head - Natur pur und der absolute Frieden

Sonntag, 24.07.2016

Heute stand eine Wanderung in der näheren Umgebung auf dem Programm.
Ziel war der Leuchtturm an der  Nordspitze der Halbinsel Waternish,  die nur zu Fuß von einem 7km entfernten Parkplatz erreicht werden kann.

Das Wetter ist wanderfreundlich, wenig Wind, 16°C und wolkig, ab und zu kam die Sonne raus.

Die Wanderung beginnt an einer Kirchenruine wo sich vor ca.450Jahren die McLeods mit den McDonalds blutige Massaker lieferten.
Heute ist dieser Friedhof ein Ort der Ruhe und des Friedens. Man hört buchstäblich das Gras wachsen:


Auf dem Hinweg kamen wir an dieser Brücke vorbei, die sicherlich nicht TÜV- geprüft war:



Einmal konnten wir sogar einen Adler beobachten, aber er war auch recht schnell wieder weg.
Aber wir haben andere schöne Tieraufnahmen machen können:





Am Leuchtturm angekommen hatten wir einen Ort erreicht, der laut Wanderer-Website ein guter Platz zum Beobachten von Walen und Delphinen ist.
Übrigens kann man diese Website  jedem empfehlen, der in Schottland wandern will:


Und siehe da- auch hier konnten wir wieder einen der uns inzwischen gut bekannten Minkwale beobachten.

Und Robben waren auch da:

Am Horizont konnten wir weithin die Inseln der äußeren Hebriden sehen. Das Meer dazwischen heißt "The Minch" . Hier kam gerade ein Schiff durch, das war auch schon die einzige menschliche Regung weit und breit.
(Später begegneten wir noch ein paar weiteren Wanderern)


Auf dem Rückweg gingen wir immer entlang der Klippen über dem Meer.
Obwohl mir inzwischen nach den letzten Tagen der ungewohnten Anstrengungen die Füße weh taten, überkam mich mehrfach ein Gefühl der absoluten Zufriedenheit und Entspannung.



Dirk hat viel Spaß beim Fotografieren mit einer "richtigen" Kamera, währenddessen meine dokumentarischen Fotos vom IPhone stammen.
Ich erkenne neidlos an, dass Dirks Fotos natürlich mehr hermachen...



Nach fünf Stunden waren wir groggi, aber glücklich wieder am Auto und hatten noch einen schönen Sonntag Abend.

Samstag, 23. Juli 2016

Heute Ruhetag!

Samstag, 23.07.2016

Heute ist der Wetterbericht nicht so doll. Was für ein Glück- da können wir mal ohne schlechtes Gewissen richtig ausschlafen. Nach dem gestrigen Abend ist das auch nötig!


Da es von heute nicht wirklich viel zu berichten gibt, möchte ich euch mal zeigen, was es Leckeres zum Frühstück gab:
(Full English Breakfast, selbstgemacht)










Ich muss erwähnen, dass wir erst halb Elf gefrühstückt haben und erst abends 19:30 wieder etwas gegessen haben. Da gab es leckerste Fischsuppe, die sah so aus:










Zwischendurch haben wir es uns im Haus gemütlich gemacht. Bei der Gelegenheit möchte ich ein paar Eindrücke von unserem schönen Ferienhaus zeigen.




Am Nachmittag haben wir einen kleinen Angelausflug zum Neist Point unterommen.
Es war neblig, aber ein paar Eindrücke konnte ich auch hier einfangen:

Schottlands Haupteinwohner

In den Klippen werden bei Ebbe die Seeanemonen freigelegt. Sie ziehen sich in sich zurück

So sieht es aus, wenn noch ein Rest Wasser da ist. Herrliche Unterwasserpracht.


Ein sehr entspannter Ruhetag geht zu Ende. Schön wars, und sehr erholsam!
Ich will hierbleiben!!

The Old Man of Storr und The Storr

Freitag, 22.07.2016

Es scheint ein schöner Tag zu werden, daher entscheiden wir uns beim Frühstück, heute an die Ostküste deer Isle of Skye zu fahren und den Storr (719m) zu besteigen.

Bekannter ist hier der Old Man of Storr, die Felsnadel die markant und eindrucksvoll am Fuße des Storr- Massivs in den Himmel ragt.
Das Wetter ist gut, die Sonne scheint, über dem Fels hängen die Wolken, um sich ein wenig interessant zu machen.
Der höchste Punkt auf dem Foto ist der Storr, auf den wir heute gewandert sind.

Der Aufstieg ist recht steil, bis zum Old Man begleiten uns wieder viele Touristen aus aller Herren Länder.



Max ist uns "Alten" immer ein Stück voraus

Der Blick zurück ist fantastisch - ein herrliches Panorama in die Highlands auf dem Festland sowie die umliegenden Inseln lässt unsere Blicke immer wieder schweifen





Der weitere Weg bis zum Gipfel des Storr ist wieder recht einsam, begleitet von phantastischen Ausblicken in die Highlands.

Gipfelfoto The Storr (719m) hier zieht es ganz schön...


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Heute Abend war im Red Roof Cafe ein kleines Konzert.Hier passen maximal 40 Leute rein.
Dirk hatte von zu Hause aus die Karten gebucht. Schön war es!

Es war ein fantastisches Feuerwerk schottischer Fiddelei- am Ende hielt es mich nicht mehr auf dem Sitz.
Die Gruppe hieß Louise Bichin, Gale Fraser & Friends.


Donnerstag, 21. Juli 2016

Minkwale am Neist Point!

Mittwoch, 20.07.16
In der Nacht gab es heftige Gewitter und der Tag begann mit dichtem Nebel über der Insel.
Langsam wird mir klar, warum die Isle of Skye auch Nebelinsel genannt wird!

Also Zeit und Muße für ein ausgiebges gemütliches Frühstück und anschließend etwas gelesen, gezeichnet und entspannt.
Gegen 14Uhr dann Aufbruch zum Neist Point, dem westlichsten Punkt der Insel. Er liegt von unserem Ferienhaus nur 9km entfernt.

Waterstien Head (300m) in den Wolken

Da Dirk und Max angeln wollten, blieb ich alleine am Neist Point und bin später zurückgelaufen.

Neist Point , hinten rechts das Lighthouse

Am Parkplatz und auf den ersten hundert Metern auch hier wieder Touristenströme, bei der Enge der Straße eine kleine Herausforderung am (nicht vorhandenen) Parkplatz auf einspuriger Straße.
Aber hinter dem Leuchtturm in den Klippen, direkt am Meer verirrt sich kaum ein Tourist mehr und ich war fast allein.
in den Klippen

Klippen unterhalb des Leuchtturms am Neist Point


Ein herrliches Gefühl von Ruhe und Frieden und Freiheit. Ich habe dort etwa eine Stunde gesessen und aufs Meer geschaut, als ich plötzlich einen Wal zu Gesicht bekam!! Ich war total geflasht!
Ich wusste noch nicht, was für ein Wal es ist, später im Internet war schnell klar: es ist ein Zwergwal (Minkwal) der ca. 8 bis10 m lang ist.
Eine ganze Weile konnte ich ihn noch beobachten, dann tauchte er lange nicht wieder auf.
der Minkwal und im Hintergrund die Inseln der Äußeren Hebriden


Nach einem Fußmarsch kam ich bei den Männern an, die inzwischen einen schönen Angelplatz gefunden hatten und auch schon etwas gefangen hatten.
Angelplatz bei Milovaig, da stehen sie, aufgereiht....


Wieder am Haus kochten wir uns ein leckeres Essen und googelten den Wal, lasen, dass Minkwale am Nest Point öfter zu sehen sind.
Das ließ uns natürlich keine Ruhe und so sind wir 21Uhr ein zweites Mal aufgebrochen zum Neist Point. Die Touris waren inzwischen abgezogen, nur noch ein paar Camper waren da.

Und was für eine Freude: wieder konnten wir den Wal beobachten, diesmal kam er sogar so nah, dass wir sein Blasen hören konnten!
Ein schönes Tier, leider sieht man immer nur ein Stückchen...

Wir saßen noch bis 23Uhr in den Klippen, dann wurde es langsam dunkel, obwohl es hier nie wirklich finster wird, das "never ending twilight"


Donnerstag , 21.07.16

Am Vormittag einige unspektakuläre Dinge erledigt, Einkauf im Supermarkt von Portree (leeeckere Sachen....) , tanken etc. sind wir am frühen Nachmittag noch einmal zum Neist Point aufgebrochen.
Das Wetter war bedeckt, mit einigen "sunny spells" und ca 16Grad.
Also schön genug, um ein paar Stunden in den Klippen zu verbringen. Die Männer haben vor zu angeln und ich hatte mein Zeichenzeug mit.
Wieder in den Klippen, diesmal mit Angeln

4 Makrelen am Paternoster, zu klein , die dürfen wieder rein!

Aber das ist ein Prachtstück!!

Das Angeln war recht erfolgreich, zum Zeichnen bin ich nicht gekommen, da ich ständig die Wale beobachten musste (heute waren es zwei) und die vielen wunderschönen Seevögel, die ständig um uns herum unterwegs waren.
Kormorane
Gunnet - der Basstölpel

Diese Möve war die Erste an den Fischresten (nach dem Ausnehmen)




Da ist er wieder!


Nach ca. vier Stunden war die Flut soweit angestiegen, dass angeln zu gefährlich wurde. Wir haben noch ein bisschen gesessen und aufs Meer geschaut und nicht bemerkt, dass es inzwischen schon regnete.
Der Rückweg zum Auto dauerte noch 20 Minuten. Der Regen war inzwischen sintflutartig, so dass wir recht aufgeweicht am Auto ankamen. Man fült sich dabei echt lebendig! Und der Gedanke, dass in 10 min. ein warmes Haus mit Kamin und eine Flasche Whisky auf uns warten, macht es umso schöner.
Zum Abendbrot gibt es heute übrigens ganz frischen Fisch.

Nachtrag:
Während ich diesen Beitrag schrieb, haben meine Männer gekocht. Es war mega- lecker!