Mittwoch, 27. Juli 2016

Die Fairy Pools in den Cuillins und wiedermal Neist Point

Dienstag, 26.07.2016

Was weckt uns am Morgen durch Trommeln auf das Dachfenster? Richtig, der Regen.
Immernoch ist unsere Abenteuerlust nicht gebrochen und wir machen uns nocheinmal auf ins Glenbrittle , diesmal zu den Fairypools.
Es ist nur eine kleine Wanderung, wieder laufen wir teilweise im Regen, aber nach ca. 20min ist und bleibt es trocken.
Da wir gut angezogen und ausgerüstet sind, lässt es sich ertragen und wir genießen die Landschaft.

Da die Fairypools eine Touristenattraktion sind, sind wir natürlich nicht die Einzigen unterwegs. Touristen aus aller Herren Länder.
Und wenn man beobachtet, wie die anderen Leute so wandern, da frägste dich....
In kurzen Hosen, T-Shirts, dünnen (Stoff)schuhchen, Flip Flops ... Auch kleine Kinder!
Und die sahen noch nichteinmal erfroren aus.







So sieht es aus, wenn man im Matsch einmal ausrutscht.


Am Abend kam Besuch. Anja und Johannes sind gerade auch in Schottland unterwegs und besuchen uns in unserem Ferienhaus. `Nachdem wir auf Johannes` Geburtstag angestoßen und etwas gegessen haben, fuhren wir gemeinsam zum Neist Point, wo wir einen herrlichen gemeinsamen Abend verbracht haben. Auch der Wal ließ sich kurz blicken, aber er war sehr zurückhaltend. Die Männer haben ein bisschen geangelt und für die Mädels gabs Rotwein... (Ja, wir haben auch noch etwas abgegeben!)

auf dem höchsten Punkt des Neist Point
Model- Schafe!

in den Klippen , umgeben vom tosenden Meer
Happy Birthday, Johannes!

Ist sie nicht herrlich, die Abendsonne?!


Die Halbinsel Trotternish bei semioptimalem Wetter

Montag, 25.07.2016

Der Montag empfing uns wiedermal mit Regen.
So langasm sind wir ausreichend entspannt und voller Unternehmungslust, die durch den Blick aus dem Fenster ein klitzekleines bisschen gedämpft wird.
Da aber hier auf der Insel an jeder Ecke das Wetter anders sein kann, entschließen wir uns, die östlichste Halbinsel, Trotternish, zu umfahren.
Wir waren nicht die Einzigen ;-)) mit dieser Idee.
Erste Station war der Friedhof in Kilvaxter, wo Flora MacDonald begraben wurde. Sie ist eine Heldin Schottlands, die Bonnie Prince Charlie während des Jakobitenaufstandes im 18.Jahrhundert versteckt und zur Flucht verholfen hat.





Anschließend wurden wir am Duntulm Castle vom Regen eingeweicht und wenige Minuten später haben wir ein leichtes Aufhellen am Himmel dazu genutzt uns einen Tee zu kochen

Da sich bei diesem Wetter Panormafotos leider überhaupt nicht anboten, haben wir ansonsten die Chance genutzt, auf die Kleinigkeiten zu achten.

Die Natur ist auf Grund der feuchten und nicht zu warmen Witterung üppig und hat immer etwas zum bewundern parat:



Selbst am Strand bei Ebbe gibt es tolle Motive, wie zum Beispiel diese Algen:


Und ist das nicht ein Zauberwald??



Im Hafen von Portree gab es dann eine herrliche Portion Fish and Chips, die man allerdings vor den Möven schützen musste. 

Und am Abend gab es noch einen schönen Blick in die Abendsonne ;-))

Sonntag, 24. Juli 2016

Waternish Head - Natur pur und der absolute Frieden

Sonntag, 24.07.2016

Heute stand eine Wanderung in der näheren Umgebung auf dem Programm.
Ziel war der Leuchtturm an der  Nordspitze der Halbinsel Waternish,  die nur zu Fuß von einem 7km entfernten Parkplatz erreicht werden kann.

Das Wetter ist wanderfreundlich, wenig Wind, 16°C und wolkig, ab und zu kam die Sonne raus.

Die Wanderung beginnt an einer Kirchenruine wo sich vor ca.450Jahren die McLeods mit den McDonalds blutige Massaker lieferten.
Heute ist dieser Friedhof ein Ort der Ruhe und des Friedens. Man hört buchstäblich das Gras wachsen:


Auf dem Hinweg kamen wir an dieser Brücke vorbei, die sicherlich nicht TÜV- geprüft war:



Einmal konnten wir sogar einen Adler beobachten, aber er war auch recht schnell wieder weg.
Aber wir haben andere schöne Tieraufnahmen machen können:





Am Leuchtturm angekommen hatten wir einen Ort erreicht, der laut Wanderer-Website ein guter Platz zum Beobachten von Walen und Delphinen ist.
Übrigens kann man diese Website  jedem empfehlen, der in Schottland wandern will:


Und siehe da- auch hier konnten wir wieder einen der uns inzwischen gut bekannten Minkwale beobachten.

Und Robben waren auch da:

Am Horizont konnten wir weithin die Inseln der äußeren Hebriden sehen. Das Meer dazwischen heißt "The Minch" . Hier kam gerade ein Schiff durch, das war auch schon die einzige menschliche Regung weit und breit.
(Später begegneten wir noch ein paar weiteren Wanderern)


Auf dem Rückweg gingen wir immer entlang der Klippen über dem Meer.
Obwohl mir inzwischen nach den letzten Tagen der ungewohnten Anstrengungen die Füße weh taten, überkam mich mehrfach ein Gefühl der absoluten Zufriedenheit und Entspannung.



Dirk hat viel Spaß beim Fotografieren mit einer "richtigen" Kamera, währenddessen meine dokumentarischen Fotos vom IPhone stammen.
Ich erkenne neidlos an, dass Dirks Fotos natürlich mehr hermachen...



Nach fünf Stunden waren wir groggi, aber glücklich wieder am Auto und hatten noch einen schönen Sonntag Abend.

Samstag, 23. Juli 2016

Heute Ruhetag!

Samstag, 23.07.2016

Heute ist der Wetterbericht nicht so doll. Was für ein Glück- da können wir mal ohne schlechtes Gewissen richtig ausschlafen. Nach dem gestrigen Abend ist das auch nötig!


Da es von heute nicht wirklich viel zu berichten gibt, möchte ich euch mal zeigen, was es Leckeres zum Frühstück gab:
(Full English Breakfast, selbstgemacht)










Ich muss erwähnen, dass wir erst halb Elf gefrühstückt haben und erst abends 19:30 wieder etwas gegessen haben. Da gab es leckerste Fischsuppe, die sah so aus:










Zwischendurch haben wir es uns im Haus gemütlich gemacht. Bei der Gelegenheit möchte ich ein paar Eindrücke von unserem schönen Ferienhaus zeigen.




Am Nachmittag haben wir einen kleinen Angelausflug zum Neist Point unterommen.
Es war neblig, aber ein paar Eindrücke konnte ich auch hier einfangen:

Schottlands Haupteinwohner

In den Klippen werden bei Ebbe die Seeanemonen freigelegt. Sie ziehen sich in sich zurück

So sieht es aus, wenn noch ein Rest Wasser da ist. Herrliche Unterwasserpracht.


Ein sehr entspannter Ruhetag geht zu Ende. Schön wars, und sehr erholsam!
Ich will hierbleiben!!

The Old Man of Storr und The Storr

Freitag, 22.07.2016

Es scheint ein schöner Tag zu werden, daher entscheiden wir uns beim Frühstück, heute an die Ostküste deer Isle of Skye zu fahren und den Storr (719m) zu besteigen.

Bekannter ist hier der Old Man of Storr, die Felsnadel die markant und eindrucksvoll am Fuße des Storr- Massivs in den Himmel ragt.
Das Wetter ist gut, die Sonne scheint, über dem Fels hängen die Wolken, um sich ein wenig interessant zu machen.
Der höchste Punkt auf dem Foto ist der Storr, auf den wir heute gewandert sind.

Der Aufstieg ist recht steil, bis zum Old Man begleiten uns wieder viele Touristen aus aller Herren Länder.



Max ist uns "Alten" immer ein Stück voraus

Der Blick zurück ist fantastisch - ein herrliches Panorama in die Highlands auf dem Festland sowie die umliegenden Inseln lässt unsere Blicke immer wieder schweifen





Der weitere Weg bis zum Gipfel des Storr ist wieder recht einsam, begleitet von phantastischen Ausblicken in die Highlands.

Gipfelfoto The Storr (719m) hier zieht es ganz schön...


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Heute Abend war im Red Roof Cafe ein kleines Konzert.Hier passen maximal 40 Leute rein.
Dirk hatte von zu Hause aus die Karten gebucht. Schön war es!

Es war ein fantastisches Feuerwerk schottischer Fiddelei- am Ende hielt es mich nicht mehr auf dem Sitz.
Die Gruppe hieß Louise Bichin, Gale Fraser & Friends.